Aller Anfang ist schwer. Dieses Motto trifft denke ich mal auch für Morrowind zu. Die Welt in der ihr Euch bewegen könnt ist einfach nur riesig und gigantisch. So kann es schon einmal vorkommen, dass man den Überblick verliert. Dem RPG-Fan eröffnet sich durch das sehr freie und ungebundene Gameplay eine wunderschöne und komplexe Welt, die einen dann so schnell nicht mehr los lässt. Rollenspielfans werden sicher ihre freude daran haben, diese Welt bis auf den kleinsten Winkel zu durchforschen. Doch Genreneulinge werden es durch das offene Gameplay und Spielprinzip von Anfang an schwer haben. Lässt sich der Spieler jedoch auf dieses Rollenspielereignis ein, so bietet euch Morrowind ungeahnte Möglichkeiten. Man kann sich einfach in der riesigen Spielwelt verlieren. Eurer Forscherdrang wird in keinster Weise gestört.
Man kann einfach Stunden damit verbringen Bücher, Mythen, Bewohner, Politik und die Probleme der Bevölkerung von Morrowind zu studieren. Doch Morrowind ist bei weitem nicht makellos. Es gibt einfach viel zu viele Dinge die mich an dem Spiel stören. Die Präsentation fand ich nicht so sehr geglück. Es gibt daher kaum irgendwelche Zwischensequenzen, die die Geschichte um Euch herum weitererzählen. Somit ist die Storyline etwas trocken und fad geraten. Viele Punkte die ich im Test angesprochen habe, sind Verbesserungswürdig. Trotz der Kritikpunkte entführt Euch Morrowind in eine spannende Welt voller Intrigen, Ereignissen und Aufgaben, die Euch für Monate hinweg an den Bildschirm fesseln werden.